Mittwoch, 20. November 2013

Was passiert eigentlich mit dem  australischen Müll? Im Prinzip wird getrennt, also zumindest die getrennten Mülleimer sind vorhanden. Durch das Café hat die Farm insgesamt 6 Mülltonnen. Auch hier gibt es keine Müllabfuhr und so muss David den Müll selbst wegfahren. Die Gelegenheit ließ ich mir nicht entgehen und bin mit ihm zur Müllkippe gefahren. Die ist vielleicht 2-3 Kilometer entfernt. Da angekommen wird David gleich mit Namen begrüßt. Nach dem kurzen Plausch an der Pforte geht es zum entladen. Uns begrüßen tausende von Vögeln die überall herumlaufen und ein unglaublichen Lärm verursachen. Es geht eine große Rampe rauf und wir bekommen gesagt wohin wir den Müll kippen müssen. Wir halten bei "General Garbage". David fährt den Truck bis an die Metallbegrenzung und kippt ihn dann von da aus in den Container. Der steht direkt unterhalb der Metallbegrenzung und ist schon halb voll. Ich stutze, denn in dem Container ist eigentlich alles drin was man sich vorstellen kann. Von Baumschutt über Stoffreste bis hin zu Hausmüll und Pappe. Die benachbarten Container haben eine ähnliche Füllung aber laut den Bezeichnungen sollte anderer Abfall enthalten sein. Keine 50 Meter weiter sieht man was mit dem Müll passiert. Ist der Container voll wird der Inhalt auf der Kippe verteilt, platt gewalzt und mit Erde bedeckt. Praktisch ein Schichtensystem. Das ist wohl auch der Grund warum nicht getrennt wird. Es gibt schließlich ja nur eine Kippe für alle Müllsorten. Zum Glück ist das Grundwasser nicht trinkbar ...






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