Sonntag, 15. Dezember 2013


Am Morgen geleitet uns Bob das letzte mal zum Café. Ein kleines Frühstück und noch ein paar Kilo Erdbeeren gepflückt und dann geht's zum Auto zurück. Zur Überraschung ist keiner mehr da. Will uns keiner verabschieden? Kaum zu glauben. Wir fahren zurück zum Café und auch hier ist keiner. Ein Stückchen weiter finden wir die beiden doch noch. Und was folgte war bisher das schwerste Abschied in Australien. David und Christin sind bisher die nettesten Menschen die ich je kennengelernt habe. Auch am Abschied sind sie noch hilfsbereit, bieten uns jederzeit Hilfe im Notfall an. Egal wo wir sind, wir können jederzeit zurück. Und gerade das macht den Abschied so schwer. Ein kleines Stückchen Zuhause fern von Zuhause. Ein Blick zurück bedeutet wir sehen uns wieder. Ein Hupkonzert und zwei Blicke später, sicher ist sicher, geht's los. Wenns am schönsten ist soll man aufhören und es erwarten uns neue Abenteuer. Als erstes Melbourne bzw die Verkehrsführung in Melbourne. In der Stadt gibt es Straßen in denen das Abbiegen rechts und links nicht möglich ist und so wurde aus einer Route A & B schnell eine Route ZZ. Dazu kam auch noch der dichte Verkehr auf unzähligen Fahrbahnen nebeneinander. Ganze 2-3 Stunden brauchten wir um Melbourne hinter uns zu lassen. Vor der Farm hätte uns die lange Sitzerei nichts ausgemacht aber jetzt taten uns schon nach kurzer Zeit die Hintern vom Sitzen weh. Kein Wunder denn die letzten Wochen haben wir durchweg stehend und kniend verbraucht.
Nach etwas mehr als 5 Stunden sind wir wieder im Prom (Wilsons Promontory Nationalpark) organisieren uns ein Platz für unser Zelt und eine zusätzliche Genehmigung für ein Buschcampingplatz. Morgen geht's auf die bisher einsamste und weiteste Wanderung die ich bis jetzt gemacht habe ...




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