Montag, 23. Dezember 2013

Immer wieder hatte ich Micha von den Blue Mountains und den Grand Canyon erzählt. Aus diesem Grund wollte sie unbedingt durch die Schlucht wandern. Immerhin haben wir jetzt ein Auto und es wird um einiges leichter werden zum Canyon zu kommen und keine endlose Wanderung wie beim letzten Mal.
Gleich um 6 Uhr standen wir auf dem Parkplatz und starteten unsere Tour. (Hier der Link von der ersten Wanderung durch den Canyon: http://mal-kurz-auf-reisen.blogspot.com.au/2013/09/nachdem-das-wetter-besser-geworden-ist.html?m=1)

Leider bringt der zweite Besuch eines Ortes nie so ein Wow-Effekt wie der erste aber wenn mir etwas in Erinnerung bleiben wird, dann der Aufstieg aus dem Canyon und die unzähligen Treppen. Wie beim letzten mal dauerte es gefühlte Ewigkeiten bis wir endlich am Aussichtspunkt und dem Ende des Rundwegs ankamen. Immerhin hatten wir unser Auto und so konnten wir ganz bequem unsere Reise fortsetzen.

Es ging endlich Richtung Küste, Strand und endlich mal ein oder zwei Tage nix tun. Wirklich garnichts. Zuvor mussten wir allerdings Sydney passieren. Außen rum wäre ja zu langweilig. Mitten durch und als Bonus über die Harbour Bridge. Tage zuvor haben wir beschlossen in Sydney bei Ikea halt zu machen und uns ein Kissen zu kaufen. Auto also abgestellt und zu Ikea. Kaum sind wir im laden könnte man meinen man ist Zuhause in Deutschland. Wir oft bin ich Zuhause durch Ikea geschlendert und habe Kleinigkeiten gekauft ... es gibt hier 1 zu 1 sie selben Produkte und auch die Preise könnte man beinahe übernehmen. Aber das mit Abstand Beste ist der Hotdog nach den Kassen. 1 $ und man bekommt eine Wiener und ein "Hotdogbrötchen". Allerdings gibt's hier keine Gurken und Zwiebeln dazu. Aber 1 $ sind um die 70 ct!

Nächste Station Harbour Bridge. Die Rushhour näherte sich und es war voll, sehr voll. Dazu die unzähligen Fahrbahnen nebeneinander und wir mitten drin. Mit 80 kmh sind wir wohl das schnellste langsame Auto im Australien aber in der Stadt fahren nur dicke Schlitten ... Außerdem wohl das einzige ohne Klima. Thermometer zeigten 38 Grad im Schatten und im Auto war es noch wärmer. Endlich war der Moment gekommen. Durch die Häuserschluchten bei Darling Harbour sahen wir die Brücke. Diese ist bei all den Alternativrouten und Abzweigungen nicht einfach zu finden. Aber kurze Zeit später ging es los. Micha hoch konzentriert auf den Verkehr und ich mit der Kamera aus dem Fenster bemüht Bilder zu machen. Spätestens jetzt weiß jeder das wir Touris sind ...

Nachdem wir uns endlich aus der Stadt gekämpft hatten ging es auf die suche nach einem Campingplatz, natürlich kostenlos. Wir fuhren von Touristen Info zu Touristen Info aber fanden nix. Es wurde immer später und nichts war in Aussicht. Bei The Entrance gaben wir schließlich klein bei und fuhren auf einen Campingplatz. Das Risiko nichts zu finden oder gar ein Vermögen für ein Platz auszugeben war zu groß. Zwischzeitlich wollten die über 50 $ ohne Strom für ein Stellplatz eines Zeltes haben ... es war zumindest perfektes Timing als das Zelt endlich stand. Mit einem Mal wurde es kälter, um die 20 Grad herum und ein Sturm begann an unserem Zelt zu zerren. Heftige Böen rissen mehrfach die Außenhaut des Zeltes weg. Georgi als Windschutz dichter ans Zelt, mehr Heringe gerammt und das Beste gehofft.






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