Montag, 10. Februar 2014

Jobschnitzeljagt

Die letzten Tage haben wir uns mit der Jobsuche intensiv beschäftigt. Und was haben wir nicht alles für ein Job getan:

- im Internet geschaut
- Farmen angerufen
- von Shop zu Shop gelaufen
- uns bei Jobagenturen vorgestellt
- andere Backpacker gefragt
- Leute auf der Straße angesprochen
- in Hostels gefragt

Was soll ich sagen? Bisher haben wir noch keinen ... Woran liegt es also? Ich denke zum einen gibt zu viele Backpacker in der Stadt und zum anderen an der Schnitzeljagd die wir hinter uns haben. Gleich am ersten Tag ging es zur Information, wo wir eine Auswahl an Jobagenturen für Backpacker bekamen. Gleich zwei Seiten voller Adressen der Agenturen. Eine gute Hilfe dachten wir uns und klapperten die ersten ab. Regelmäßig stießen wir auf Adressen, die es garnicht mehr gab oder keine Backpacker nehmen. In diesem Fall gabs ab und an einen neuen Zettel mit neuen Adressen. Auch hier waren die Infos offenbar alt, denn es gab mindestens 50 % davon nichtmehr. Also nur eine Masche um einen los zu werden. Nach unzähligen Besuchen bei Jobagenturen steht wohl eins fest, man sucht besser selbst. Absolut unbrauchbar! Aber auch von Shop zu Shop laufen ist nicht wirklich erfolgreicher. Am Morgen bekommen wir die Aussage das mehrere Stellen frei wären. Als wir wenig später unsere CVs abgeben wollen gibt es doch keine ...
Nach knapp einer Woche müssen wir einsehen, dass wir außerhalb der Stadt erfolgreicher sind. Jeder Tag ohne Job vergrößert die Ausgaben ohne Nutzen oder Erlebnis. Ein Anruf, ein Volltreffer! Wir brechen unseren Aufenthalt hier ab und starten in ein neues Abenteuer. Zuvor möchte ich mich allerdings bei Michas Familie bedanken. Diese hat geholfen Micha auf den "Backpackerpfad" zurück zu führen und eine vorzeitige Anreise verhindert.







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