Donnerstag, 6. März 2014

Letzten Farmtage I

Gleich zu Beginn der Woche sollte gepflanzt werden. Hierzu hat Günter wieder Verstärkung geordert. Gute 5000 Pflanzen warteten auf 8 Backpacker (incl. uns). Schon beim letzten Mal hatten wir mit unserem auftauchen für große Augen gesorgt. Auch diesmal sollte sich das nicht ändern. Schon bei der Ankunft der Truppe wurden wir mit Fragen gelöchert:
Wo wart ihr? Was habt ihr gemacht? Habt ihr jeden Tag hier gearbeitet? ... Nur durch unsere Arbeit auf der Farm wurde niemand vom Hostel geordert und so hatten die 6 Mädels durch uns eine ruhige Woche. :D
Gleich zu Beginn die Überraschung des Tages: Wir pflanzen nicht sondern überwachen die Backpacker. Das heißt in dem Fall die Tiefe und Abstände der Pflanzlöcher im Auge behalten. Schwer ist dabei nur die Kommunikation, denn ich kam in das französische Team. Wenn ich hier sagen würde meine Mutter spricht besser englisch, wäre das nicht mal gelogen. Selbst jemand der kein englisch spricht, kann besser englisch. So beschränkte sich die Kommunikation eher auf Zeichensprache.
Ganze 5 Stunden reichte ich den beiden Pflanze um Pflanze und hatte dabei das erste mal Spaß an der Arbeit. Einfacher kann man sein Geld nicht verdienen.
Der Nachmittag wurde allerdings wieder anstrengender. Zweimal die Woche werden reife Passionsfrüchte und Papayas gepflückt und sortiert.
Passionsfrüchte zu pflücken ist relativ simpel. Kängurubeutel umschnallen und alles reinwerfen was eine dunkle blaue Färbung hat. Papayas zu pflücken ist bei Günter hingegen ein Wettrennen zwischen sein Auto, wo alles rauf geschmissen wird und uns.







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