Montag, 24. März 2014

Sag niemals nie!

Gefühlte 1000 Mal habe ich versucht Micha zu einer Umbuchung zu bewegen. Selbst die besten Argumente und Bestechung half nix. "Nie im Leben buche ich um", bekam ich immer wieder als Antwort. Die Frau weiß einfach was sie will! Oder doch nicht? Nach knapp einer Woche Dauerregen änderte sich Michas Meinung schlagartig. Kein Wunder, denn für die nächsten zwei Wochen wurde kein sonniger Tag vorhergesagt. Nach einem großen Einkauf entschlossen wir am Montag abzureisen.

Die Strecke nach Townsville war uns gut bekannt, denn wir hatten diese vor Tagen im Dauerregen passiert und auch heute war das Wetter nicht besser. Kaum in Townsville ins Hinterland abgebogen stoppte der Regen. Ab hier beginnt wohl die größte Strecke die wir in Australien zurücklegen werden. Nach den gewohnten Zuckerrohr- und Bananenplantagen wurde die Landschaft eintöniger. "Gateway to the Outback", heißt in dem Fall endlose Einsamkeit. Über Stunden veränderte sich die Landschaft kaum. Endlose Weiten mit Büschen, Sträuchern und Gräsern. Nach knapp 12 Stunden Fahrt erreichten wir schließlich unser Tagesziel Hughenden.

Kaum hatten wir unser Zelt aufgeschlagen brach ein Gewitter über uns herein. Zuerst kam der Wind,  der das Zelt gefährlich nieder drückte.  Der Umzug zwischen zwei Holzhäuser machte es nur noch schlimmer, denn hierhin führte die Regenrinne ... Binnen Minuten war das Zelt fast komplett geflutet und alle Sachen darin nass, also alles. Ein weiterer Umzug in die Küche brachte die ersehnte Rettung. Zwischen BBQ-Stelle und Waschbecken war gerade genug Platz für unser Zelt.

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