Dienstag, 25. März 2014

Unendliches Nichts

Noch vor dem Sonnenaufgang packten wir unsere Sachen und zogen los. Eine Fahrt von über 1000 Kilometern liegt vor uns. Wenn man bedenkt das wir mit Georgi normalerweise 80 - 90 kmh fahren, eine gigantische Strecke.

Jeder hat wohl eine eigene Vorstellung vom Outback, die Meisten wohl eine Art Wüste. In Wirklichkeit ist das Outback viel mehr. Zuerst eine Art Wald, der in eine Buschlandschaft über geht und dann endloses Grasland. Man fährt hunderte Kilometer durch die selbe Landschaft, welche sich auf nur wenigen Kilometern schlagartig ändert. Mit der sich ändernden Landschaft kommen bzw. gehen die Tiere. Nur eines bleibt, die Einsamkeit. Nur wenige Autos durchkreuzen die Einöde, die Meisten werden wohl Touristen sein.

Wir haben mit gigantischen Abstand das älteste Auto aber zuverlässig. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als uns eine Art Aufschrei die Stille unterbricht. Nach einem Moment des zögerns ein Zweiter. Am Auto ist nichts zu erkennen und nur ein Blick unter das Auto lässt zu erkennen, da war was. Eine undefinierbare organische Masse hing unter dem Auto. Offenbar haben wir etwas überfahren, allerdings nichts gesehen ...

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