Sonntag, 16. März 2014

Whitesundays I

Wie immer viel zu früh standen wir auf dem Parkplatz und warteten das es los ging. Im Kopf ging ich immer wieder meine Checkliste durch: Zahnbürste, Kleidung, Kamera, Batterien ... alles da und so schnappten wir unsere Tasche und gingen zum Treffpunkt. Dieser lag direkt am Hafen und war jetzt schon voller Menschen. Eine bunte Mischung aus Kindern, alten Leuten und jungen Backpackern wuselte um uns herum. Wer kommt wohl mit uns auf rin Boot? Wird es eine Rentnerausflug oder ein Partyboot? Zu unserem Erstaunen waren wir zur angegebenen Zeit alleine am Treffpunkt. Erst als 20 Minuten später Chris, der Stewart des Bootes, ein Ausruf startete versammelten sich weitere Leute um uns. Im Gänsemarsch ging es zum Anleger, wo das Boot zur Abfahrt bereit stand. Man könnte eher von einem Segelbötchen sprechen. Gerade mal 15 Meter lang und Platz für insgesamt 15 Leute (13 Passagiere und 2 Crewmitglieder). Während wir unsere Kojen zugeteilt bekamen, legten wir auch schon ab.
Schon kurze Zeit später saßen wir an Deck und genossen die Aussicht. Immer kleiner wurde die Küste mit dem Hafen hinter uns. Vor uns lagen endlose Wasserflächen und in weiter Ferne die ersten Inseln der Whitsundays.

Wie lange hatte ich diesen Moment herbei gesehnt? All die harte Arbeit und die Anstrengung auf der Farm ... Über Wochen haben wir nach Angeboten Ausschau gehalten und immer auf das passende Wetter gewartet. Mal wurden Touren gestrichen, mal war schon alles ausgebucht oder zu teuer.

Den halben Tag fuhren wir entspannt dahin und erreichten erst gegen Nachmittag unser erstes Ziel - Tongue Bay. Eine einsame Bucht unweit vom Whitehaven Beach. Whitehaven ist wohl einer der feinsten und weißesten Strände der Welt.

Schon kurz nach der Ankunft entdeckten wir unzählige Schildkröten, die in regelmäßigen Abständen zur Oberfläche kamen um Luft zu holen. Genauso schnell wie diese auftauchten, waren sie auch wieder verschwunden. Leider viel zu schnell für ein Foto ...

Ganz langsam steuerte unser Skipper das Runabout durch kleine Korallenriffe am Grund. Durch das Niedrigwasser lagen diese nur wenige Zentimeter unterhalb der Wasserlinie und bildete kleine Canyons, durch die das Boot zum Strand gelangen konnte. Dieser dient für unzählige Boote als Sprungbrett zum eigentlichen Highlight der Insel. Über ein kleinen Trampelpfad quer durch den Regenwald erreicht man den Whitehaven Beach bzw. eine Aussichtsplattform. Aber seht am besten selbst:









Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen